VSDM2.0 Starting Page


VSDM 2.0 – Einleitende Übersichtsseite

Diese Seite bietet einen kompakten Überblick zu VSDM 2.0 (Versichertenstammdatenmanagement, Generation 2.0) im Kontext von TI 2.0. Sie ordnet das System fachlich und technisch ein, beschreibt die wichtigsten Artefakte und verlinkt auf Referenzen, Spezifikationen und Schnittstellenbeschreibungen.


Überblick und Einordnung

VSDM 2.0 ist ein zentraler Dienst innerhalb der TI 2.0, der die Verwaltung, Prüfung und Aktualisierung von Versichertenstammdaten für elektronische Gesundheitsdienste standardisiert. Ziel ist eine moderne, interoperable und cloudfähige Architektur mit klaren API-Schnittstellen, robusten Sicherheitsmechanismen und guter Integrationsfähigkeit in Primärsysteme.


Artefakte und Referenzen

Nachfolgend sind die wichtigsten Artefakte für Implementierung, Verständnis und Konformität von VSDM 2.0 zusammengestellt.

Spezifikation (verbindlich)

Referenzinhalte und Ressourcen

  • GitHub-Repository: gematik/spec-VSDM2
    Enthält begleitende Materialien zur Spezifikation (z. B. Modelle, Beispiele, ergänzende Dokumente).

API-Portal: OpenAPI-basierte Schnittstellenbeschreibung 

  • Die Interfacebeschreibung wird im API-Portal auf Basis von OpenAPI bereitgestellt (dieses Dokument dient als Einstiegsseite). 
    Typische Inhalte:
    • Endpunkte, HTTP-Methoden, Request/Response-Schemata
    • Fehlercodes und Beispielaufrufe
  • Da die VSDM2.0 Schnittstelle über den ZETA Proxy angesprochen wird und der ZETA Proxy leichte veränderungen an der Anfrage vornimmt (Hinzufügen von Headern, Entfernen von Autorisierungsinformationen), sind zwei OpenAPI-Dokumente definiert: 
    • VSDM2-client-api.yaml: Für Clients, die Anfragen an den ZETA Proxy stellen.
    • VSDM2-resource-server-api.yaml: Für den Resource Server, der die Anfragen vom ZETA Proxy erhält.

WICHTIG Information: 

Die im API-Portal abgebildeten OpenAPI-Beschreibungen weichen von der veröffentlichen Version auf github ab und enthält deutlich detailliertere Informationen über die Endpunkte und der Komponenten. Die OpenAPI Dokumente sind Teil des PoC für das Developer Portal und können Abweichungen oder Fehler enthalten. Maßgebend sind die Dokumente der Spezifikation (gemSpec_VSDM_2).  


TestHub (TI 2.0)

Als Hilfsmittel zur Umsetzung dient eine Referenzimplementierung für TI 2.0-Komponenten (ti2.0-testHub), die die VSDM 2.0-Schnittstellen exemplarisch abbildet. Diese Referenz ist zur Orientierung gedacht und unterstützt:

  • Verständnis von Sequenzen und Integrationspunkten
  • Testen gegen die OpenAPI-Schnittstellen
  • Ableitung eigener Implementierungen in Primärsystemen

Hinweise:

  • Die Referenzimplementierung richtet sich nach den gemSpec-Vorgaben und ist nicht produktiv zu verwenden.
  • Konfigurations- und Betriebsaspekte (z. B. Zertifikatsmanagement) müssen gemäß gemSpec VSDM 2 angepasst werden.

Start mit der Implementierung

  1. Spezifikation studieren
    1. Beginnen Sie mit der gemSpec VSDM 2, um Anforderungen und Konformität zu verstehen: 
      gemSpecVSDM2V1.0.0CC.pdf
  2. Domänenkontext erfassen
    1. Überblick und fachliche Beschreibung der FHIR-Schnittstellen: 
      Simplifier – VSDM2 Introduction
  3. Artefakte sichten
    1. Begleitmaterialien und Modelle: 
      GitHub – spec-VSDM2
  4. API nutzen
    1. Greifen Sie auf die OpenAPI-Beschreibung im API-Portal zu (Endpunkte, Schemata, Beispiele).
    2. Validieren Sie Requests/Responses anhand der Spezifikation und Beispielpayloads.
    3. Verwenden Sie gängige Code-Generatoren und die OpenAPI-Dokumente zum Erstellen des Client-Codes  
    4. Nutzen Sie die Mocking-Server Möglichkeiten um ihre eigene Implementierung mit den Contract-Testing zu überprüfen
  5. Referenzimplementierung evaluieren
  • Verwenden Sie das ti2.0-testHub zur Orientierung bei Zeta-SDK Nutzung und Fehlerbehandlung.